Jutta Himmighofen-Strack

Machen Sie sich Ihr eigenes Bild!

Friedberg leuchtet Friedberg, Oktober 2014

Kunde: Werbegemeinschaft Friedberg hat`s
Leistungen: Konzept, Pressearbeit

Friedberg. Ein spannendes Programm wartet auf die Besucher am Samstag, den 15. November in Friedberg. Von 17 bis 22.30 Uhr bringen die Werbegemeinschaft Friedberg hat`s und die Stadt Friedberg die Innenstadt nicht nur zum Leuchten, sondern ausgewählte Hausfassaden und Plätze werden zur Theaterkulisse. Unter freiem Himmel wird in vielfältiger Weise „Theater“ gemacht. Dabei sollen alle auf ihre Kosten kommen: Geschichtsinteressierte, Freunde des Spektakels, Fans der Poesie, Wissenschaftsdurstige und natürlich auch Einkaufsbummler. Die Geschäfte haben bis 22 Uhr geöffnet Freunde der Dichtkunst sollten sich die Kaiserstraße 32 merken. Vor der Kulisse Betten Decher, werden vier Poetry Slamer mit selbst geschriebenen Texten, um die Gunst des Publikums buhlen. Unter anderem ist der Friedberger Thorsten Zeller und die Hessenmeisterin 2014, Leticia Wahl am Start. Moderiert wird der Slam von Andreas Arnold, musikalisch untermalt wird der Slam von den Trompetern der Musikschule und veranstaltet vom Friedberger Jugendhaus junity.
Gegenüber, beim Alten Rathaus, sollte man am 15. November auf Hilferufe achten. Noch einmal wird das Bombenattentat von 1910, das als Ablenkungsmanöver für einen Überfall auf die Reichsbankfinale inszeniert wurde, lebendig. Akteure der Theater AG der Augustiner Schule sorgen für das Theater, das Stadtarchiv als Veranstalter, für den Hintergrund. Während die Fassade brennt, kann man ganz unbesorgt im Gebäude die Ausstellung zum Thema besuchen und damit die Hintergründe der Tat der Jungkriminellen Otto Winges und Karl Werner erfahren.
Musiktheater „applied sounds music poetry slams“ lautet der Programmpunkt des Orchesters der Technischen Hochschule Mittelhessen vor der beleuchten Kulisse der Kaiserstraße 73. Dahinter verbirgt sich eine Premiere der spielbegeisterten Professoren und Studenten, die Rappsongs unter anderem über neue Welten und schwarze Löcher zum Besten geben. Gleich nebenan zeigen die jungen Wissenschaftler der THM, wie gefährlich UV Strahlung für das Auge ist, und bitten die Besucher ihre Sonnenbrillen zum Testen vorbeizubringen. Auch für die Nutzer von Laserpointer gibt es einen Testbericht.
Wenn Friedberg leuchtet, darf natürlich der Elvis-Presley-Platz nicht dunkel bleiben. „Disco Fever“ heißt die Lichtshow, in der eine große bewegliche Spiegelkugel künstlerisch das Umfeld von Friedbergs „Neuer Mitte“ inszeniert.
Auf der Bühne „Café Novum“ in der Schnurstraße wird sich anmutig bewegt. Die Tanzschule Wehrheim Gierok präsentiert Kindertanz, Zumba zum Mitmachen und die Hiphop Lehrer der Friedberger Tanzschule zeigen eine eigene Show.
Selbst aktiv werden ist vor der großen Schattenwand angesagt, die Café Novum und die evangelische Kirchengemeinde vor der Stadtkirche aufgebaut haben und auch im Wetterau-Museum darf man seinen eigenen Impulsen folgen. Von außen illuminiert, bleibt es innen im Museum dunkel und man darf mit der eigenen, oder mit der vom Museum ausgeliehenen Taschenlampe, die Exponate auf seine eigene Weise zu entdecken. Entdeckergeist und Spürsinn sollte man auch an diesem Abend für ein weiteres Detail im Museum haben. Da haben sich einige Bücher des Bibliothekszentrums Klosterbau eingenistet und laden zu einer Bücherrallye ein.
Bei so viel Aktivität bietet die evangelische Kirchengemeinde einen guten Gegenpol. Sie lädt ein zur Stille und Andacht und öffnet die Stadtkirche an diesem Abend. Vielleicht ein guter Break bevor die Gäste von Friedberg leuchtet die letzte Inszenierung des Abends besuchen. Unter dem Titel „Alles nur Theater? “ zeigen die freiwillige Feuerwehr Friedberg und die Musicaldarstellerin Bettina Skottke vor der“ Bühne Ruths“, in der Kaiserstraße 5-7, was passiert, wenn Pragmatismus auf Kunst trifft. Alle Termine im Überblick und der Lageplan gibt es unter www.friedberg-hats.de

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