Jutta Himmighofen-Strack

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Hafenbegegnungen Friedberg, August 2009

Kunde: E.ON Kraftwerk Staudinger
Leistungen: Konzept, Organisation, Pressearbeit

GROSSKROTZENBURG. Zum siebten Mal fanden die „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ der KulturRegion Frankfurt Rhein-Main statt. Und auch in diesem Jahr war das E.ON Kraftwerk Staudinger wieder mit einem eigenen Programmpunkt dabei. Unter dem Titel „Hafen-Begegnung“ luden das Kraftwerk gemeinsam mit den Hanauer Stadtwerken und der Rhenus Logistic zur Hafentour und Kraftwerksbesichtigung ein. Die insgesamt 200 Plätze waren knapp zwei Wochen vor der Veranstaltung vergriffen. „Der Andrang war wieder so groß, dass wir noch gut eine dritte Tour hätten machen können“, schätzt Frau Heike Walleter vom Kraftwerk Staudinger.

Die Teilnehmer selbst waren eine bunt gemischte Gruppe, die sowohl aus der unmittelbaren Umgebung des Kraftwerkes kamen als auch aus dem kompletten Rhein-Main-Gebiet.Um 10 Uhr starte die erste Tour direkt im Hafenbecken des Hanauer Hafens. Mit an Bord waren Frau Marianne Dieß-Garrecht, Niederlassungsleiterin der Rhenus-Logistics und Jörg Krieger, der Leiter der Hafenbetriebe Hanau. Und so erfuhren die
Schiffsgäste aus erster Hand unter anderem dass der Mainhafen Hanau einer der umschlagsgrößten Häfen am Main, Main Donau Kanal und Donau ist. Jährlich werden bis zu 1.800 Schiffsbewegungen und rund 30.000 abgefertigten Waggons zurzeit ca. 3,3 Mio. Tonnen in Hanau umgeschlagen. Die Firma Rhenus, die seit der Gründung des Hanauer Hafens im Jahr 1924 hier ansässig ist, entsorgt für das Kraftwerk Staudinger gemeinsam mit einem Partner die Flugasche und den Kesselsand des Kraftwerkes. Außerdem versorgt sie Staudinger mit Kalksteinmehl und Dolomtikalk für die Entschwefelung. Damit wurde auch deutlich wo die Verbindung zwischen den drei Partnern der Veranstaltung liegt. Weiter ging es mit dem Schiff zum Kraftwerk. Im Rahmen einer Kraftwerksführung können die Gäste einen Blick auf die großen Dampferzeuger der Stromfabrik werfen. Außer den Kesseln sahen die Besucher aber auch den kompletten Rest der Industrieanlage: Den Hafen mit dem Kohlelagerplatz, das Gipslager, die Turbinenhalle und natürlich der Blick vom Kesselhausdach bis zum Spessart. Zurück ging es mit dem Schiff bis zum Hanauer Hafen. Dort erwartet die Gäste ein kleines Hafen-Programm mit Hafenausstellung und Vorführungen des Fördervereins des Dampfmaschinenmuseums in Hanau. Und um 13.45 Uhr startet die zweite Tour, diesmal mit dem Leiter des Kraftwerks Staudinger Edgar Kaufhold an Bord, der auch die Führung bei Staudinger übernahm.

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