Jutta Himmighofen-Strack

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Luminale: Kohle, Mond und Sterne II Friedberg, April 2010

Kunde: E.ON Kraftwerk Staudinger
Leistungen: Konzept, Organisation, Pressearbeit

GROSSKROTZENBURG. Mehr als 150 Menschen aus der Region nahmen an den Nachtführungen durch das E.ON Kraftwerk Staudinger anlässlich der Luminale 2010 teil. Die Illumination des Kohlelagers ist noch bis einschließlich Freitag, den 16. April zu sehen. Im Rahmen des vom 10. bis 16. April stattfindenden Lichtfestivals „Luminale“ in der Rhein-Main-Region beteiligte sich zum zweiten Mal das E.ON Kraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg und bot unter dem Motto „Kohle, Mond und Sterne II“ wieder Nachtführungen an.

Den Teilnehmern, die einen der begehrten Plätze der insgesamt drei Nachttouren bekamen, boten die Führungen neben dem Blick hinter die Kulissen des Kraftwerks zu ungewohnter Tageszeit, ein vielfältiges Programm aus Licht, Kunst und Energie. Die Gipshalle und die Turbinenhalle von Block vier setzten sich mit LED-Technik farblich in Szene und luden die Besucher zu Schattenspielen ein. Große und kleine Tiere zauberten fingerfertige Kinder und Erwachsene auf die sonst schmucklose Wand. Im Hafen wurde die Arbeit des Kohlekrans nicht wie angekündigt mit Licht simuliert, sondern die Besucher konnten die Löschung der Kohlelieferung sogar live miterleben.
Untermalt von den Klängen des Tanzstückes Boléro von Maurice Ravel verfolgten die Besucher die Bewegungen der Laufkatze. Zum Abschluss ging es auf das ebenfalls illuminierte Kesselhausdach. Von hier hatte man hat man nicht nur einen Blick auf das Lichtermeer der Region, sondern auch einen guten Blick auf die „neuen Wege“ der Kohle: Von Schiff und Bahn über Verteilerbauwerk, Bandanlagen bis zu dem großen Kohlelager, dessen Beleuchtung am Samstag um 21.30 Uhr angeschaltet wurde. Neun Architekturleuchten mit einer durchschnittlichen Leistung von ca. 2000 Watt verwandelten das Kohlelager zu einem von weitem sichtbaren Höhepunkt der Luminale.

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