Jutta Himmighofen-Strack

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Beilage: Burggarten-Eröffnung Friedberg, April 2010

Kunde: Werbegemeinschaft „Friedberg hat's"
Leistungen: Konzept, Zeitungsbeilagen

Zwei große Ereignisse galt es zu bewerben. Die Wiedereröffnung des Friedberger Burggartens und die erste Auflage des Friedberger Frühlingsmarktes. Was lag also näher diese „blumigen“ Themen“ gemeinsam zu bewerben. Insgesamt vier Seiten informierten über die Sanierung des Burggartens, die Feierlichkeiten zur Wiedereröffnung und die Hintergründe zur Ausstellung. Genauso viel Raum gab es für alle Infos rund um den ersten Friedberger Frühlingsmarkt der Werbegemeinschaft „Friedberg hat’s“.

Nach mehr als zweijähriger Sanierung und Restaurierung eröffnete der Burggarten am zweiten Aprilwochenende wieder seine Pforten. Dieser Ort war für eine ganze Generation der Veranstaltungsort in Friedberg. Große Namen wie Mathias Beltz und Mikis Theodorakis oder magische Nächte bei den Aufführungen von „Carmina Burana“ oder „Canto General“ lockten die Menschen auch weit über die Kreisgrenzen hinaus in den Friedberger Burggarten. Doch die vielen Tausend Besucher hinterließen ihre Spuren und fügten der Anlage tiefe Wunden zu. „Wir standen an einem Scheideweg“, erinnert sich Bürgermeister Michael Keller, „und mussten handeln.“ Das Land selbst hatte als Eigentümer zunächst kein Interesse an einer Sanierung. Und so gab die Stadt Friedberg ein Parkpflegewerk, also eine historische Bestandsaufnahme, in Auftrag und signalisierte gegenüber dem Land, dass ohne Sanierungsmaßnahmen die Stadt den Burggarten kündigen wird. Die Strategie ging auf und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.Nach mehr als zwei Jahren aufwändiger Restaurierung ist der Burggarten kaum wiederzuerkennen. Fast 19000 Sträucher und Bodendecker, 8000 Stauden und 800 Heckenpflanzen wurden gepflanzt und werden zukünftig für ein jahreszeitliches Farbenspiel im Burggarten sorgen und an die Gartenarchitektur des 18. und 19. Jahrhunderts erinnern. Am Eröffnungswochenende gab es Themenführungen u.a. mit Bürgermeister Michael Keller. Am Samstag präsentierte sich der Burggarten im Schein hunderter Kerzen und gegen 20.30 Uhr zieht sarum Fire magic mit einer aufregenden Feuershow die Zuschauer in Bann. Ein weiterer Höhepunkt war die Fotoausstellung „Bald kommt der Zar, Hurrah, Hurrah…!“ zum 100-jährigen Jubiläum des Besuchs der Zarenfamilie in Friedberg und Bad Nauheim. Vom 30. August bis zum 24.Oktober 1910 war das Friedberger Schloss Domizil für die Familien des Zaren und des Großherzogs. In Bad Nauheim kurierte Zarin Alexandra ihre angeschlagene Gesundheit. In einer Fotoausstellung zeigen das Wetterau-Museum und das Stadtarchiv Friedberg Höhepunkte, Alltagsleben und Kuriositäten rund um diesen Aufenthalt. Die ausgewählten Fotografien aus den Beständen des Stadtarchivs Friedberg und des Staatsarchivs Darmstadt geben einen faszinierenden Einblick in das Privatleben des letzten Zaren und seiner hessischen Verwandtschaft.

Die komplette Ausgabe finden Sie hier.

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