Jutta Himmighofen-Strack

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Friedberg zum Anbeißen 2016 Friedberg, April 2016

Kunde: Stadt Friedberg
Leistungen: Organisation, Pressearbeit, Redaktion

Im letzten Jahr war es ein Experiment: Urban Gardening in Friedbergs Burggarten. In diesem Jahr gibt es eine Fortsetzung von „Friedberg zum Anbeißen“. Jetzt jedoch nicht mehr als Versuch. Das es funktioniert, haben die zwölf Hochbeet-Paten im letzten Jahr eindrucksvoll bewiesen.

Die Pflanzen durch diesen heißen, trockenen Sommer zu bekommen, das ist schon beeindruckend“, fasste Stefan Lücke von der gleichnamigen Gärtnerei in Ockstadt die Leistung der Paten im letzten Jahr zusammen. Zwölf Paten, darunter Institutionen wie die

Hospizhilfe Wetterau, die Werbegemeinschaft Friedberg hats, die psychosoziale Tagesstätte des Diakonischen Werk, aber auch Privatpersonen oder Familien haben über vier Monate fleißig im Burggarten gewerkelt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen:

Erdbeeren, Karotten, Kohlrabi, Feuerbohnen, Mangold in Regenbogenfarben und sogar der sogenannte Säulenapfel heißblütig gediehen prächtig in den von der Stadt zur Verfügung gestellten Hochbeeten. Auch Themenbeete wie das „Hildegard-von-Bingen-Beet“ von Simone Pachl oder das „Kräuter-Apotheken-Beet“ der Familie Ulrich schmückten die Aktion, die ihren Abschluss im Erntefest Anfang September nahm.

Jetzt geht es wieder los. Der Friedberger Bauhof bereitet die Hochbeete für die neue Saison vor, damit am Sonntag, dem 8. Mai, anlässlich des Friedberger Frühlingsmarktes der Startschuss für viel Essbares in den Hochbeeten gelegt werden kann. Wie im letzten Jahr werden die alten und neuen Paten auf der HR 4 Bühne des Frühlingsmarktes vorgestellt und dann geht es ab in den Burggarten zur Pflanz-Aktion. Natürlich ausgerüstet mit den wichtigsten Utensilien für einen Gärtner: „FB zum Anbeißen“-Gärtnerschürze und Gießkanne. Außerdem bekommt jeder Pate einen Schlüssel, um Zugang zum eigens installierten Wasserhahn am Toilettenhäuschen zu haben. Zuvor müssen die Paten schon überlegt haben, wie ihr Hochbeet in diesem Jahr aussehen soll. „Wir überlassen das komplett unseren Paten,“ versichert die Kulturamtsleiterin Christine Böhmerl. Das sei ja das Spannende an der Veranstaltung „Friedberg zum Anbeißen“, dass es keine einheitliche Bepflanzung gäbe. „Wir schätzen die Vielfalt und den Ideenreichtum unserer Paten“ und sehen unsere Aufgabe darin gute Rahmenbedingungen zu schaffen, so die Kulturamtsleiterin. Deshalb können die Paten aus einer umfangreichen Pflanzenliste ihre Bepflanzung individuell zusammenstellen und erhalten die ausgesuchten Gemüse und Obstpflanzen dann pflanzfertig am 8. Mai direkt vor Ihrem Hochbeet.

Auch in diesem Jahr wird es zum Abschluss ein Erntefest geben. Doch wie heißt es so passend: Erst säen, dann ernten. Wer Pate werden möchte, möge sich bitte bis spätestens zum 11. April unter 06031/88-261 anmelden oder eine

E-Mail an: sigrid.bartsch@friedberg-hessen.de schicken.

 

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